Donnerstag, 26. Februar 2009

alphornblasen in goa

goas straende sind schon eine welt fuer sich: jeder produziert sich, wie er kann und in der gesamtheit wirkt das dann ein bisschen wie zirkus: jongleure, schattentaenzer, yogis (in gruppen oder alleine, angezogen oder nackt), tai chi-gruppen, menschen, die ornamente in den sand tanzen (jawohl tanzen), der obligatorische guitarenspieler, stimmuebende frauen ... UND die kroenung des ganzen spektakels - eine frau mit schlohweissen haaren, die in ein alphorn blaest. (ein alphorn wirkt ausserhalb seiner natuerlichen umgebung, dem bergischen, wirklich maechtig deplatziert.) ansonsten scheinen alle menschen in goa immer von a nach b zu wollen. (wir natuerlich auch) und die eh schon chaotischen strassen noch weiter zu verstopfen mit den knatternden scootern. in mancher situation wird es dann schon mal verdammt eng und da hilft es nur sich zurueckzulehnen (was nur ich als hintenfahrer tun kann) und sich dem fatalistisch-rheinlaendischen mantra zu ueberlassen: et kuett wie et kuett!

na, und die geschichte von unserer beinah-verhaftung und dem schmiergeldskandal erzaehlt bestimmt gerade der erwin.

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