Montag, 16. Februar 2009

FREIHEIT

Mumbai - endlich koennen wir wieder beinahe ungestoert durch die strassen laufen. die inder schauen zwar, sind aber groesstenteils distanzierter und lassen uns in ruhe. die stadt hat einen ganz morbiden charm: die alten kolonialbauten, die vor 150 jahren den letzten anstrich gesehen haben, auf der anderen seite ist die stadt aber unglaublich busy. hier schlaegt das oekonomische herz indiens. und nicht zu vergessen - bollywood is everywhere. gerade eben wurden wir im vorbeigehen angesprochen, ob wir nicht bei einer produktion mitmachen moechten. hier werden naemlich immer wieder europaeische touristen fuer dekorative statistenrollen gesucht. haetten wir mehr zeit... aber so - uebermorgen gehts ja schon wieder weiter nach diu. dort haben die portugiesen ihre spuren hinterlassen. bauweise, kueche, religion. und der alkohol soll dort sehr billig sein, warum viele inder am wochenende zu einem gepflegten besaeufnis dort hinfahren. klingt erst mal nicht so idyllisch, hat aber glaube ich ganz andere massstaebe als unsere gewohnte trinkerei. alkohol ist hier in indien - natuerlich aus religioesen gruenden - oft nicht erlaubt, sodass wir schon das ein oder andere mal zum essen ein bier geordert haben und hoeren mussten: sorry mam/sir, we serve no beer. der blick auf die uebrigen getraenke der speisekarte ist dann genauso ernuechternd. egal - ich konzentriere mich hier eh aufs teetrinken - chai, darjeeling oder ginger/lemon. wirklich sehr gut. obwohl es in den grosstaedten auch immer mehr kaffee-ketten gibt. barista oder coffe day entsprechen unseren woytons und starbucks. jedenfalls halte ich mich beim kaffee zurueck: schliesslich treibt der auch und indische toiletten moechte man eigentlich lieber nicht soooo oft aufsuchen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen