Dienstag, 24. Februar 2009

das verkrueppelte land

bei ca. 1 mrd. einwohnern und vielen, vielen tieren, scheint es kaum verwunderlich, dass es hier auch viele kranke und behinderte geben muss. doch das erscheinungsbild der verkrueppelung ist hier aeusserst extrem ausgepraegt. wir haben hier schon die extremsten verkrueppelungen am menschen gesehen...fehlende gliedmassen, erblindung, frische amputationen (am krassesten war ein mann, der am strassenrand lag und dem an einem fuss wohl diverse zehen entfernt wurden; die wunde war jedoch kaum verbunden und unmengen von fliegen setzten sich am fuss fest...krass). aber das phaenomen der vekrueppelungen zeigt sich auch sehr haufig bei tieren. die inder scheinen auf jeden fall auch kein so gutes verhaeltnis zu ihren hunden zu haben. verwahrloste strassenkoeter kennen wir ja in europa auch, aber was hier rumlaeuft ist teilweise sehr erschreckend. die meisten hunde sind uebersaeht mit wunden, blessuren und natuerlich: verkrueppelungen. leider mussten nicole und ich einmal mit ansehen, wie ein inder aus spass an der freud mit einem riesigen bambusstock auf einen schlafenden strassenhund, mit aller kraft eingepriegelt hat. und die verstuemmelungen machen auch nicht vor den tauben halt. neulich sass ich im schatten vor einem cafe, und wartete auf nicole. ich bewunderte unsere hero-honda, als ich feststellen musste, dass es sich eine taube auf unserer sitzbank bequem gemacht hatte. als ich das vieh wegscheuchen wollte, stellte ich verwundert fest, dass das tier nur noch einen halben kopf hatte...eine deutsche taube waere in diesem zustand wohl kaum lebensfaehig gewesen. lediglich ratten gibt es hier nur in zwei lebenszyklen: dick und wohlgenaehrt (sehr haeufig anzutreffen, gerade in den grossstaetten) oder aber mit aufgeschlitztem bauch auf der strasse liegend, wo sie scheinbar niemand wegraeumen mag.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen